Beutensysteme

Trogbeute


Die Trogbeuten haben bis jetzt im Europäischen Raum wenig Verbreitung. Die Tendenz nimmt jedoch besonders unter Hobbyimkern zu.
Sie bestehen anders als Magazinbeuten aus nur einer Zarge.
Diese ist jedoch besonders groß um den Bienen genügend Raum zu bieten.
Wegen ihrer niedriegen Bauweise sind sie besunders rüchenschonend jedich auch besoners sperrig und deshalb nicht für den Transport im Auto ohne Anhänger geeignet.
Man verwendet sie daher meist in der Standimkerei.
Das Arbeiten ohne Absperrgiter wird hier darduch erleichtert, dass Bienen den Honig fluglochfern lagern. Zur Honigernte wird eine Bienenflucht zwischen bebrütete Rähmchen und Honigwaben geschoben. Auch ein Abfegen ist möglich.
Die bienenfreien Waben werden zum Transport in  eine "normal" große Zarge gehangen.
Die Kippkontrolle ist nicht möglich.
Alle anderen Arbeiten werden wie in anderen Beutensystemen vorgenommen.

Vieleicht wird sie bald mehr Verwendung in der deutschen Imkerschaft finden.

Magazinbeute


Die Magazinbeute ist der in Europa vorherrschende Beutentyp.

Sie gibt es in dutzenden unterschiedlischen Größen, (die häufigsten in De. sind Zander US-Dandant,Deutschnormal) dennoch ist das Grundprinzip das gleiche. Eine Magazinbeute besteht aus mehreren Zargen die je nach Volksstärke auf und abgenommen werden können. Die Beuten werden aus Holz oder Kunststoff gefertigt. Beides hat Vor- und Nachteile.

In den Zargen befinden sich Waben im Mobilbau. Meistens wird dre obenliegende Honigraum vom untenliegenden Brutraum durch ein Absperrgitter abgetrennt.

Die Honigernte erfolgt mit einer Bienenflucht oder mit dem Abkehrbesen.

Die bienenfreien Honigzargen werden einfach abgennommen und zum Schleuderort transportiert. Der Nachteil der Magazinbeute ist, dass man um an die unteren Zargen zu gelangen die obenen abnehmen muss.

Ihr großer Vorteil besteht darin. dass man um den Schwarmtrieb zu überprüfen die Zargen nur ankippen muss um von unten in die Wabengassen zu gucken.

Für imkerliche Arbeiten gibt es keine Einschränkungen.


Zu erwähnen bleibt noch, dass es Oberbehandlungsmagazine und Hinterbehandlungsmagazine

(weniger verbreitet) gibt.

Klotzbeute


KLotzbeuten sind der einfachste Beutentyp,

jedoch brauch man einiges an Profiwissen um

gut Bienen in ihr zu halten.

Die Beute besteht meist aus einem ausgehöhlten Baumstamm.

Die Waben werden im Stabilbau erichtet.

Die Kunst besteht darin bei der einmaligen Honigernte im Jahr genau so viel Honig zu ernten, dass den Bienen noch genug für den Winter übrig haben. Desshalb wird zur Sicherheit oft ein Ganzjahreshonig im Frühjahr geerntet.

Eine Fütterung ist schwer möglich.

Der Honig wird nicht mit der Schleuder gewonnen sondern als Wabenhonig verzehrt oder durch ein Sieb vom Wachs getrennt.

Eine Varroabehandlung ist nicht möglich, wesshalb es wichtig ist, dass die Bienen zu einem bestimmten Grad varroatollerant sind.

Der Honigertrag liegt pro Volk zwischen 10 und 20 Kilogramm.

Außer der Honigernte sind keine weiteren Maßnahmen notwendig. Dennoch empfielt es sich nicht sich einfach ohne außreichende Vorkenntnisse über die Biologie der Bienen und über das Handwerk der Imker einfach eine Klotzbeute in den Garten zu stellen.

Für Fortgeschrittene kann es sehr interessant sein ein so natürlich lebendes Volk zu halten.


Wichtig ist, dass keine Schwarmverhinderung erfolgt und

Waben nicht gezogen werden können.

Geräte

Der Stockmeißel dient dem Imker dazu Zargen voneinander zu lösen oder Rähmchen anzuheben. Außerdem entfernt man mit ihm Überbau und Propolis und man kann noch viel mehr mit ihm anstellen. Er ist das Allzweckwerkzeug des Imkers und in vielen unterschiedlichen Ausführungen zu erhalten.

Der Rauch des Smokers besänftigt die Bienen. Sie denken es würde einen Waldbrand geben und saugen sich mit Honig voll. So voll und schwer können sie nicht mehr stechen und werden träge.So lässt es sich leichter mit den Bienen arbeiten den Smoker kann man mit unterschiedlichsten Materialien befüllen. Es reicht Grass, modriges Holz oder Eierpappe man kann jedoch auch Rauchsticks erwerben.

Der Besen dient dem Abkehren von Bienen von Waben die entnommen werden sollen. Außerdem kann man mit ihm die Befreiung der Honigzarge von Bienen während der Honigernte vornehmen. Wir empfehlen einen mit Rossharrborsten zu benutzen, diese sind erstaunlich leicht von Honig zu reinigen und ist weicher, was für die Bienen angenehmer ist.

Die Metamorphosen der Bienenlarve

Embryonalphase

Das Ei wird von der Königin je nachdem ob die Bienen eine Drohne, eine Arbeiterin oder eine Königin produzieren wollen entweder befruchtet oder nicht.

befruchtet-Arbeiterin, Königin

unbefruchtet-Drohne

Im folgenden behandeln wir außschließlich die Arbeiterinnen. Bei den beiden anderen Bienentypen unterscheiden sich Zeiten und Fütterung der Larven.

Am 3. oder 4. Tag schlüpft die Larve aus dem Ei. Ab jetzt wird die Larve von den Ammenbienen mit Lavenfuttersaft aus Drüsen an deren Kopf gefüttert.

Wachstumsphase-Rundmade

Die Larve wird von den Ammenbienen gefüttert. Diese stellen die Ernährung im Laufe der Zeit auf eine Mischung aus Pollen und Honig um. Diese intensive Versorgung des Nachwuchses ermöglicht das außergewöhnlich schnelle Wachstum der Larve. Die Rundmade der Arbeiterin erreicht ihr maximales Gewicht von 150 bis 160 mg in nur fünf Tagen. Das Gewicht des Eies beträgt circa 0,3 mg. Daraus folgt ein Gewichtszuwachs um das 500-Fache.

Häutungen

Wie jedes Insekt muss die Biene in ihrer Entwicklung und damit in ihrem Wachstum Häutungen durchlaufen. Sie muss ein neues, größeres Exoskelett aufbauen und ihr altes Exoskelett, das nicht mit wächst, abstoßen. Eine Bienenlarve häutet sich vier Mal während der Wachstumsphase. Das Exoskelett der Larven ist sehr dünn und kaum chitinisiert. Eine Exuvie, die abgestoßene Haut, ist meist nicht zu finden. Wahrscheinlich wird sie umgehend gefressen, da sie aus Eiweißen besteht. Am Ende verpuppt sich die Larve. Während dieser Zeit ist der Zelldeckel verschlossen. Die Biene schlüpft nach ca.  3 Wochen unter großen Anstrengungen aus der Zelle. Oft wird ihr dabei von Nestgenossinnen geholfen.

Hier habt ihr noch einamal eine Übersicht über die verschiedenen Stadien der Bienenlarve:

Schon bald werden neue Artikel erscheinen. Haben sie bitte noch etwas Geduld und kommen sie bald wieder. Ihr Team von ImkerInfo.

Jesper Karsten
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